Macher und Probierer braucht es

Macher und Probierer braucht es

Hier der Blog für die Anfragen aus den Coachings zum Thema „Was passiert, wenn ich das so mache, wie wir es trainiert haben.“

In den ersten Gesprächen vor in jedem Coaching frage ich die Teilnehmer/Firmen, was sie erreichen bzw. verändern wollen. Die häufigste Antwort ist: „Kann ich nicht genau sagen, was bieten sie denn!“ Fast jedes Gespräch läuft zu Beginn so ab. Anschließend versuche ich mit Detailfragen herauszufinden, um was es genau gehen soll. Schnell wird klar, dass die Kunden sich vorher kaum Gedanken gemacht haben, was und welche Veränderungen notwendig sind. Ein häufiges Unterfangen in der heutigen Zeit.

Nachdem die Ziele klarer geworden sind kann es dann auch richtig losgehen. Wenn es danach um die konkreten Veränderungen geht, stellen mir die Teilnehmer häufig eine ganz bestimmte Frage: „Was passiert wenn,…?“ An diesem Punkt kann es keine klare Aussage geben. In technischen Angelegenheiten ist das anders. Sie verändern eine Variable (z.B. eine Formel in Excel) und können das Ergebnis zeitgleich erkennen. In der Kommunikation ist das eben nicht so. Eine Variable, die ich in meinem Verhalten, in meiner Kommunikation, meinem Führungsverhalten usw. verändere, ist nicht immer sofort erkennbar. Das Ganze darf sich entwickeln. Der Cochee kann darauf hin seine Erfahrungen machen und seine Schlüsse daraus ziehen. Es bleibt also ein lebenslanger Prozess.

Welches Fazit ergibt sich nach dem Coaching?

Die Teilnehmer erarbeiten mit mir vereinbarte Ziele und bekommen richtungsweisende Impulse. Es ist fast wie in einer Fahrschule. Nach der Fahrschule bin ich alleinverantwortlich für mein Verhalten im Straßenverkehr. Nachdem das Coaching beendet ist, darf jeder sein erworbenes Wissen anwenden, Erfahrungen machen, ausprobieren, Fehler machen und daraus lernen.

Das heißt für die Zukunft. Wir brauchen eine neue Fehlerkultur. Mitarbeiter, Führungskräfte o.Ä. sind nicht unfehlbar. Es braucht einfach Zeit, bis sich Veränderung entwickelt. Lassen wir es zu. Fehler sind dazu da, sich verbessern zu können. Wo wäre denn die Menschheit heute, wenn in der Vergangenheit nicht Versuch und Irrtum zu neuen Wegen geführt hätte. Keine Erfindung, keine neuen Forschungsergebnisse wären ohne Fehler der Menschheit dienlich gewesen. Also brauchen wir heute wieder die Macher, die Probierer usw. Fehler sind dazu da, um zu lernen. Die Unternehmen profitieren davon erheblich. Ja, es werden wahrscheinlich genügend Meinungen zu diesem Thema sein. Viele werden andere Erfahrungen gemacht und manche Dinge anders sehen. Aber genau das ist es. Jeder darf nach einem Coaching seine Erfahrungen machen. Erfahrungen dürfen auch mal hinterfragt werden und neu ausgerichtet sein. Nur Mut daraus entwickelt sich meist was Neues…….

Euer Coach

Ausweichen-Schönreden-in Szene setzen…

Ausweichen-Schönreden-in Szene setzen…

Wer kennt das nicht, immer wenn es zur Kommunikation kommt wird performt was das Zeug hält. Kritische Fragen werden geschickt umschifft, umformuliert und neu verpackt. Das machen nicht nur Politiker, sondern wenn wir ganz genau hinschauen wir selbst auch. Oder?

Naja, ansich hört sich das ja zunächst gut an. Viele waren schon auf Seminaren, Workshops etc. und haben gelernt, wie man auf unangenehme Fragen reagieren kann. Leider kommt dann eines viel zu kurz: Die Selbstreflexion.

In meinen Coachings höre ich oft: „Wenn die Kritik konstruktiv ist, nehme ich sie gerne an!“

Hmm, solche Aussagen stelle ich gänzlich in Frage. Was heißt denn überhaupt konstruktive Kritik? Finde ich Kritik immer noch konstruktiv, wenn sie von einer Person kommt, mit der ich zwischenmenschlich nicht gut stehe? Bin ich selbst auch in der Lage die Kritik konstruktiv zu sehen? Fragen über die man sich ernste Gedanken machen muss!

Immer mehr Menschen neigen in solchen Situation dazu, den Fragen auszuweichen, das Thema nochmal Schönreden mit weichen oder angenehmen Sätzen. Anschließend setzte ich meine Ansichten in Szene.

Genau da setze ich im Coaching an, ich bleibe an Dingen dran, die meinem Coachee helfen können die Perspektive zu wechseln. Die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, um mögliche Veränderungen zu erreichen. Manchmal ist das für die Betroffenen emotional oder ganz harte Arbeit. Das zahlt sich im weiterem Verlauf aus, die Coachies können damit ihre eigene Sichtweise neu entdecken und der Weg für eine Veränderung ist geebnet. Ich gebe meinen Coachies gerne mit, dass sie die Veränderungen mit einem positiven Gefühl zulassen und dann wird sich auch was verändern.

„Never stop a running system!“ Im nächsten Blog werden wir diesen Spruch näher betrachten. Verleiht er uns nur Sicherheit, weil ich das was ich schon kann nicht verändern möchte? Oder sorgt der Spruch dafür, dass alles so bleibt wie es ist und Veränderungen nicht zugelassen werden…….??

Euer Coach Markus

Corona- und weiter geht´s….

So alle Zusammen..nach langer Zeit finde ich wieder zu meinem Blog zurück. Durch die ganze Pandemie habe ich den Blog ganz schön vernachlässigt. Mehrere haben mich schon angeschrieben, ob´s mich überhaupt noch gibt. Ja, bin da und so langsam geht es auch wieder los. Life Coachings sind immer noch selten, genauso wie die Teamcoachings. Hier und da blitzen unter Hygienebedingungen einige Life-Coachings auf. In der letzten Zeit war ich verstärkt im Online-Coaching tätig. Nachdem ich meine Ausrüstung entsprechend angepasst habe, musste ich mich auch daran gewöhnen meine Teilnehmer nicht direkt vor mir zu haben. Keine leichte Übung, aber es geht halt nicht anders. Die Seminare sind Online schon gut gebucht und da habe ich gute Erfahrung gemacht. Die Körpersprache musste dabei auf den sichtbaren Bereichd er Kamera ausgerichtet werden. Nach holprigen Anfängen habe ich mich daran gewöhnen können. Bin immer wieder erstaunt, wie auch die Teilnehmer die Situation an den Bildschirmen lösen.

Ich hoffe, dass die Pandemie bald wieder Coachings vor Ort zulässt die meisten meiner Teilnehmer fanden und finden Online Coaching gut, aber Life ist es dann schon besser. Man kann einfach besser arbeiten, Körpersprache sehen usw. Trotzdem wird in Zukunft das Online Training fester Bestandteil bleiben. Hier konnte ich viele gute Erfahrungen sammeln, damit das Coaching optimal ergänzt werden kann.

Ich hoffe, dass ich wieder mehr Zeit und Muse für meinen BLOG bekomme und freue mich auf eure Kommentare.

Grüße euer Coach Markus

Corona – Was nehmen wir mit?

Es war zum Teil sehr neu und anstrengend für viele. Der Lockdown hat das ganze Leben in Deutschland und auf der Welt verändert. Wir mussten und müssen noch immer Einschränkungen im täglichen Leben hinnehmen. Auch die berufliche Situation hat sich verändert. Viele Menschen gingen ins Homeoffice. Alles musste schnell und ohne viel Diskussionen entschieden werden und man konnte kaum auf Erfahrungen zurückgreifen. Politiker sind zu schnellen Handlungen und Entscheidungen gezwungen worden.

Was lernen wir daraus und was sollen wir für die Zukunft beibehalten? In dieser Zeit konnte ich erleben wie Menschen plötzlich wieder mehr Geduld aufbrachten , sich nicht mehr als Mittelpunkt der Erde sahen. Mehr Rücksicht auf die anderen nahmen. Ganz einfach ausgedrückt mehr Wertschätzung an den Tag gelegt haben. Man kommunizierte wieder höflicher, hörte besser zu und die digitalen Medien wurden sinnvoller genutzt. Kreative Lösungen wurden gesucht, damit Privat-und Berufsleben besser genutzt werden konnte. Die Menschen bewegten sich mehr in der Natur, alleine oder mit der ganzen Familie. Ich könnte noch viel mehr aufzählen, was ich in dieser Zeit erlebt habe. All das ist für die Zukunft wichtig.

Gedult, Kreativität, Wertschätzung und Lösungsfindung sind die wichtigsten Lehren aus der Zeit mit Corona. Ich hoffe das bleibt, damit wir künftig vielen Dingen beruflich und privat begegnen können.

Ich freue mich schon auf die Lockerungen und das viele schöne Momente für die Zukunft in Erinnerung bleiben.

Bleibt gesund, euer Coach Markus

Nächste Woche ist wieder internationaler Frauentag

Nächste Woche ist wieder internationaler Frauentag

Am Sonntag, 08.03.2020 ist wie jedes Jahr internationaler Frauentag. Wie schon die vergangenen Jahre bin ich in Bobingen und Aichach-Friedberg dabei. Die Versanstaltungen sind immer gut besucht und daraus ergeben sich schöne Begegnungen. Für meinen Teil bin ich am 06.03. und 07.03.2020 mit Seminaren wie Zeitkompetenz oder Souverän auftreten dabei. Feu mich schon riesig auf die Workshops. Nächste Woche gibts dann Bilder und Impressionen von dem Event.

Bis dahin „Einfach machen“ Euer Coach Markus

Sturmfrei

Heiligs blechle… Heute geht die Sabine richtig los. Hab heute alle Termine am Vormittag abgesagt. Da weht es mich und meine Materialien ja weg….es regnet und stürmt jetzt ganz schön. Mal endlich wieder Zeit im Büro und den Schreibkram vom Tisch bringen. Ab und zu rausschauen und froh sein ein Dach über dem Kopf zu haben.. Hoffe das alles nicht so lange dauert. Wünsche allen die jetzt den Sturm noch ausschalten müssen eine ruhigen und hoffentlich unfallfreien Tag…. Grüße Markus 😊

Erster Blog: Klartext

Hallo miteinander, heute beginne ich zu bloggen. Zunächst freue ich mich auf alle Leserinnen und Leser, die meine Beiträge lesen, kommentieren oder einfach mitdiskutieren. Eine kleine Bitte habe ich trotzdem, haltet euch mit diskriminierenden Kommentaren oder persönlichen Angriffen zurück. Es gehört immer ein gewisser Respekt im Umgang miteinander dazu. Das ist bei mir selbstverständlich und das erwarte ich von jedem Anderen auch. Haltet euch daran und dann freue ich mich auf jeden Kommentar von euch.

Zu mir:

Ich bin 48 Jahre alt und bin im Coaching aktiv. Unter meiner Firmenseite www.mbcoaching-augsburg.com könnt Ihr mehr von mir erfahren. Meine Blogthemen drehen sich deshalb um die Themen, Kommunikation, Führung oder Zusammenarbeit. In meinem ersten Blog komme ich dem Thema Klartext in der Kommunikation näher. Wenn ich bei meinen Seminaren oder Coachings frage, was die Teilnehmer unter Klartext verstehen ist Klartext oft negativ besetzt. Viele sprechen dann Klartext, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Richtig ist es, dass man Dinge vorher anspricht, klar formuliert, so dass der oder die Gegenüber weniger Interpretationsspielraum haben. In meinen Trainings bemerke ich ganz oft, dass gerade Führungskräfte verklausulieren, nicht eindeutig die Probleme ansprechen, weil sie sich unsicher sind oder weil unangenehme Themen weggeschoben werden. Hier kommt mein erster Hinweis dazu. Damit die Kommunikation eindeutiger wird, braucht man MUM…

M= Methodenkompetenz. Sie sorgt dafür, dass wir viele Dinge wissen und uns stetig weiterbilden. Leider sind wir in Deutschland den Methoden und Zertifizierungen verfallen. Umso mehr wird davon haben, so der Irrglaube, desto mehr können wir auch. Das stimmt nur zum Teil. Was nützt uns das beste Wissen, wenn wir es nicht anwenden können…

U= Unmissverständlich und Klar. Wenn wir mit unseren Mitarbeitern oder Mitmenschen unmissverständlich sprechen, klar formulieren was wir wollen oder auch nicht wollen, dann wird daraus ein Schuh.

M=Mit allen Konsequenzen. Jede Handlung oder Kommunikation zieht Konsequenzen nach sich. Viele sprechen nicht klar, weil sie die Konsequenzen fürchten oder einfach nicht einschätzen können. Diesen MUM brauchen wir, ansonsten ist jede Methodenkompetenz nutzlos.

Hoffe Ihr konntet schon etwas wichtiges von meinem ersten Blog mitnehmen. Ich freu mich schon auf jeden Austausch und werde mich mit eurer Hilfe weiter verbessern.

Mein Motto in der Kommunikation MACH ES EINFACH….

Euer Coach Markus

Mein erster Blogbeitrag

Sei du selbst. Alle anderen sind bereits vergeben.

— Oscar Wilde

Dies ist der erste Beitrag in meinem neuen Blog. Ich beginne gerade erst mit dem Bloggen; bleibt also dran, es folgen bald weitere Beiträge. Melde dich unten an, um eine Benachrichtigung zu erhalten, wenn ich etwas Neues poste